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Die Brandenburger Symphoniker wurden im Jahre 1810 gegründet. Sie gehören als ältester bestehender Klangkörper Brandenburgs zu den prägenden kulturellen Einrichtungen des Landes. Mit ihrem unverwechselbaren Klang begeistern die Symphoniker ihr Publikum weltweit mit der reichen Vielfalt der klassischen, romantischen und modernen Orchestermusik.
Eine Vielzahl von bedeutenden Dirigenten hat das Brandenburger Traditionsorchester in den vergangenen Jahrzehnten begleitet. Nach Michael Helmrath, der das Orchester über viele Jahre erfolgreich leitete, war Peter Gülke von 2015 bis 2020 Chefdirigent. Im Oktober 2022 wurde Andreas Spering zum neuen Chefdirigenten der Brandenburger Symphoniker gewählt und begann seine Amtszeit mit der Saison 2023/2024.
In der Saison 2022 / 23 machte das Orchester international mit einem Emilie Mayer Schwerpunkt von sich reden: In seinen Konzerten präsentierte es das komplette symphonische Werk Emilie Mayers in einer weltweit einzigartigen Retrospektive zum 140. Todestag der Komponistin.
Das 8. Symphoniekonzert der Saison wurde von Deutschlandradio Kultur mitgeschnitten und übertragen. Auch sonst dokumentieren zahlreiche CD-Einspielungen, Rundfunk- und Fernsehproduktionen die vielseitige und erfolgreiche Arbeit des
Orchesters. Anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Brandenburger Theater im Oktober 2017 erschien die CD Franz Schuberts C-Dur Sinfonie unter Leitung von Peter Gülke. Mit ihrem Chefdirigenten Andreas Spering nahmen die Symphoniker im Sommer 2023 Mozarts Hornkonzerte auf, Solistin dieser Aufnahme ist Sibylle Mahni.
Die Brandenburger Symphoniker gastierten in vielen nationalen und internationalen Konzertsälen. Gastspielreisen führten das Orchester in die Metropolen von Europa, Asien und Amerika. Sie gaben u. a. gefeierte Konzerte in Peking, Qingdao, Guangzhou, Los Angeles, San Francisco, Madrid, Sofia, Kapstadt, Johannesburg, Sapporo und Kyoto. Als Festivalorchester gastierten die Brandenburger Symphoniker beim Festival MusicaMallorca und dem Opernfestival Kammeroper Schloss Rheinsberg.
Als Orchester des Brandenburger Theaters engagieren sich die Brandenburger Symphoniker für die Aufführung zeitgenössischer Orchestermusik im Rahmen des Komponistenwettbewerbs Brandenburger Biennale und sind bei der Ausbildung junger Musiker und Dirigenten langjähriges
festes Partnerorchester der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und der Universität der Künste in Berlin. Dabei werden die jungen MusikerInnen unter Anleitung der erfahrenen
OrchestermusikerInnen mit den entscheidenden Aufgaben des Orchesteralltags vertraut gemacht.
Für sein Konzept zur stärkeren Bespielung des ländlichen Raumes (REACH) wurde das Orchester 2017 von der Bundesregierung für das Programm Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland ausgewählt.
Auch für den aktuellen Förderzeitraum konnte der ehemalige Intendant Dr. Alexander Busche knapp 400.000 Euro an Fördermitteln aus diesem Topf akquirieren. Sie werden für ein inklusives Projekt mit Mozarts Da-Ponte-Opern in neuen Übersetzungen in einfacher Sprache eingesetzt.
Orchesterbüro, Orchesterinspektion
Tel. 03381/511-131
orchesterbuero@brandenburgertheater.de
Orchesterübersicht

1. VIOLINE: Andreas Preißer (Konzertmeister), Artiom Ordiyants (stellv. Konzertmeister), Klaus Hoyer (2ter stellv. Konzertmeister), Till Handrick, Carmen Hartung, Giulia Bellingeri, Fabian Bertoncello, Joselyne Mariotti, Heike Lorenz (Teilzeit), Izabela Wenzel (Teilzeit), Juntao Luo (Praktikant), Yuqing Ma (Praktikantin)
2. VIOLINE: Julia Fittler (Stimmführerin), Franca Rudolph (stellv. Stimmführerin), Angelika Feckl (Teilzeit), N. N. (Teilzeit), Ralf Dämmig, Katrin Kösler, Meike Schirling, Suleyman Eyyubov (Praktikant), Thea Fritsche (Praktikantin)
VIOLA: Nikolai Nikolov (Solo-Bratsche), Alicia García-Barrientos (stellv. Solo-Bratsche), Geraldo Brandigi, Markeljan Kocibelli, Erika Catlaka,
Tommaso Morana (Praktikant)
VIOLONCELLO: Robert Friedrich (Solo-Cello), Ute Döring (stellv. Solo-Cello), Joachim Köhler, Stefan Petković, Andrés Marabini Zamorano (Praktikant)
KONTRABASS: Fabio Caggese (Solo-Kontrabass), Samar Hafez (stellv. Solo-Kontrabass), Rüdiger Dierks
FLÖTE: Susanne Pietrowski (Solo-Flöte), Gerrit Fröhlich, Martin Bosse-Platière
OBOE: Raguel Ott (Solo-Oboe), Mercedes Guzmán García, Benjamin Kahleyss (Teilzeit), Jiyeon Noh (Zeitvertrag Teilzeit)
KLARINETTE: Hanwen Liu (Zeitvertrag Solo–Klarinette), Marlies Wieser (Solo-Klarinette in Elternzeit), Marco Dommus, Rico Wolff
FAGOTT: Sebastian Pietsch (Solo-Fagott), Rainer Walenta, Vitaliy Shlyakhov
HORN: Thomas Hoffmann (Solo-Horn) Henrik Moderegger, Richard Mosthaf, Mathias Weiss
TROMPETE: Frank Tietze (Solo-Trompete), Andreas Weltzer, Martin Sander (Teilzeit), Timofei Kriuchkov (Zeitvertrag Teilzeit)
POSAUNE: Helfried Hoyer (Solo-Posaune), Burkhard Götze, Sören Fries
PAUKE: Jens Kappert (Solo-Pauke)
SCHLAGZEUG: Matthias Dressler (Solo-Schlagzeug)
TASTENINSTRUMENTE/REPETITION: Marc Spiess
CHEFDIRIGENT ANDREAS SPERING

Andreas Spering studierte bei Gerd Zacher in Essen und war von 1990 bis 1994 als Cembalist Mitglied in Reinhard Goebels Ensemble Musica Antiqua Köln. 1996 wurde Andreas Spering zum Künstlerischen Leiter der Brühler Schlosskonzerte ernannt und etablierte hier das erste und einzige Haydn-Festival in Deutschland. Im Oktober 2022 wurde er zudem zum neuen Chefdirigenten der Brandenburger Symphoniker gewählt und begann seine fünfjährige Amtszeit im August 2023.
Als Operndirigent gastierte Andreas Spering an zahlreichen renommierten Häusern europaweit und dirigierte hier vor allem die großen Mozartopern, Beethovens „Fidelio“ und Webers „Freischütz“ aber auch Wagners „Das Rheingold“. Viele Jahre lang war er Musikalischer Leiter der Händel-Festspiele Karlsruhe. Auch bei den Händel-Festspielen Halle ist er ein gern gesehener Gast.
Auf dem Konzertpodium arbeitete Andreas Spering mit internationalen Orchestern wie u. a. den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Gothenburg Symphony Orchestra, der Staatskapelle Weimar sowie den Rundfunkorchestern in Hannover, Köln, Leipzig, Saarbrücken und München zusammen.
Zu den Höhepunkten der jüngeren Vergangenheit zählen u. a. seine Rückkehr zum Mozarteumorchester Salzburg, „La finta giardiniera“ am Nationaltheater Weimar und Mozarts „Die Zauberflöte“ an der Opéra national du Rhin Strasbourg. Von Publikum und Presse (unter anderem in der Opernwelt als Wiederentdeckung des Jahrs prämiert) gleichermaßen gefeiert wurde er für sein Dirigat der Oper „Fausto“ von Louise Bertin am Aalto Musiktheater in Essen sowie zuletzt für die hymnisch besprochene Produktion von Mozarts „Mitridate“ in Lausanne. Seine Diskographie umfasst etliche preisgekrönte Aufnahmen, darunter die frühen Kantaten Haydns (harmonia mundi, „Le Monde de la musique“) sowie die Einspielung von Haydns „Il ritorno di Tobia“ (Naxos, „Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik“).
Die jüngste Neuerscheinung unter seiner musikalischen Leitung entstand mit den Brandenburger Symphonikern im Dezember 2023 und wurde auf Prospero Classical veröffentlicht: Mozarts Hornkonzerte mit Sybille Mahni als Solistin.
PROGRAMMHEFTE
CD-Bestellung
Sa 10.00-14.00 Uhr
Tel: 03381/511-111
Email: besucherservice@brandenburgertheater.de
Diskografie
CD-Bundle (Beethoven, Jacques Ibert, Johannes Brahms, Franz Schubert): 50 €

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Horn Concertos
Horn Concerto in E flat major K. 417 (1783)
1 I. Allegro
2 II. Andante
3 III. Rondo allegro
Horn Concerto in E flat major K. 495 (1786)
4 I. Allegro maestoso
5 II. Romance. Andante cantabile
6 III. Rondo. Allegro vivace
Horn Concerto in E flat major K. 447 (1787)
7 I. Allegro
8 II. Romance. Larghetto
9 III. Allegro
Horn Concerto in D Major K. 412 (1791)
10 I. Allegro
11 II. Rondò. Allegro
Sibylle Mahni, Horn
Brandenburger Symphoniker
Andreas Spering, Dirigat
Leitung Besucherservice / Konzertabo
Tel. 03381/511-112
besucherservice@brandenburgertheater.de
Konzertabonnement
Mit dem Abo 20% gegenüber dem regulären Ticketpreis sparen!
Das große Konzertabonnement der Spielzeit 2026/27 beinhaltet alle 8 Symphoniekonzerte entweder am Freitag oder Samstag.
Kategorie II 180 € erm. 150 €
Aufgrund der wechselnden Spielstätten entfällt in dieser Spielzeit vorübergehend die im Abo gewohnte Sitzplatzbindung und Preiskategorie I.
ANTJE WELTZER-PAULS
Leitung Organisation /
Information / Anmeldung(en) im BT
Education
ZWISCHEN ALLEN STÜHLEN
Die Brandenburger Symphoniker bieten regelmäßig Probenbesuche für Brandenburger Schulen an.
Die SchülerInnen sitzen auf dem Podium direkt neben den OrchestermusikerInnen und können so – nach einer Einführung – hautnah die Probenarbeit miterleben. Wenn dies nicht möglich ist, nehmen die Gruppen im Zuschauerraum Platz.
Für alle Altersstufen der 1. bis 12. Klassen
ca. 45 Minuten








