Konzerte
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China-Tournee der Brandenburger Symphoniker










In dem stattgefundenen Pressegespräch haben Intendant Christian Kneisel, der Vorsitzende des Aufsichtsrates des Brandenburger Theaters, Friedrich von Kekulé, und GMD Michael Helmrath ein Resümee des erfolgreichen Gastspiels zum Jahresende in Peking gezogen.

Bei vier öffentlichen Konzerten und einem Konzert-Livemitschnitt haben die Brandenburger Symphoniker vor rund 20000 Zuhörern gespielt.

Am 21.12.2006 fand in der Großen Halle des Volkes vor 6000 Gästen ein Opernrecital mit chinesischen Solisten und Chor statt. Am 22.12.2006 wurde das musikalische Epos Mulanshipian vor ebenso großem Auditorium und hochrangigen Vertretern der Chinesischen Regierung aufgeführt. Eine Fernsehaufzeichnung dieser halbszenischen Produktion mit großem Solistenensemble, Chor und Orchester wurde am 27.12.2006 im chinesischen Fernsehen gesendet (CCTV 3) und konnte damit zumindest theoretisch von bis zu 400 Millionen Zuschauern gesehen werden. Orchestermanager Volker Hugo, der den Ablauf der Tournee schilderte, hat während des Mitschnitts des Mulanshipian auch aktiv bei der Tonaufzeichnung mitgewirkt und das Team der chinesischen Techniker unterstützt.

Noch mehr Besucher, rund 7000 Menschen, hatte das erste klassische Sinfoniekonzert der Brandenburger Symphoniker, das am 23.12.2006 ebenfalls in der Großen Halle des Volkes stattfand. Von den europäischen Kompositionen wurden besonders die Stücke von Johann Strauß Sohn mit großem Applaus bedacht. Den chinesischen Gepflogenheiten im Konzertbetrieb folgend, traten neben den Brandenburger Symphonikern auch chinesische Instrumentalisten, das „Jasminblumen-Ensemble“, mit chinesischen Instrumenten und Sängern auf.

Am Weihnachtstag wurde das Programm mit Werken von Beethoven, Mozart und Johann Strauß in der Volksmusikhalle in Peking wiederholt. In der Peking Concert Hall fand schließlich am 25.12.2006 ein Konzert-Livemitschnitt statt, wiederum mit Gesangssolisten und sinfonischen Werken. GMD Michael Helmrath hob die außergewöhnliche Leistung des Orchesters unter den teilweise improvisierten Proben- und Aufführungsbedingungen hervor. Auch der Cellist Robert Friedrich, der als Vertreter des Orchestervorstands an dem Pressegespräch teilnahm, betonte, dass die besondere Reisezeit über die Weihnachtsfeiertage und die Herausforderung der Zusammenarbeit mit vielen chinesischen Musikern und Sängern den großen Zusammenhalt im Orchester noch verstärkt haben.

Die Auftritte der Brandenburger Symphoniker in der chinesischen Hauptstadt wurden medial sehr beachtet und durchweg als Erfolg gewürdigt. Sehr zufrieden zeigten sich auch die Konzertagentur Bao Bao und der Sänger und Agent Keqing Liu, der die Organisation der Tournee inne hatte und selbst als Gesangssolist beim Opernrecital mitgewirkt hat.


        
        



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Das Brandenburger Theater wird mit Fördermitteln des Landes Brandenburg und der Stadt Brandenburg/Havel finanziert.