
Die Liebesgeschichte von Mathelehrer Müller – fast normal...
Coming Out spielt an einer Schule. Das Stück ist so geschrieben, dass es vor Schülern in der realen Szene eines Klassenzimmers aufgeführt werden kann. Coming Out dauerte in der Fassung des Brandenburger Theaters etwa eine halbe Stunde. Anschließend wurde eine Diskussion mit den Schülern unter fachlicher Moderation angeboten.
Coming Out erzählt die fast normale Liebesgeschichte des Mathelehrers Müller, der auf recht spektakuläre Weise unfreiwillig geoutet wird – denn ein Graffiti schreit es von der Schulhauswand: „Müller ist, ne schwule Sau“. Danach, als sei nichts geschehen, im Stoff fortzufahren vermag der Mensch Müller nicht. Statt Mathe zu pauken wird er seinen Schülern von Dany und Schmetterlingen im Bauch erzählen, von Ignoranz und Einsamkeit, aber auch von Mut und Liebe.
Wie steht es mit der Offenheit und Toleranz in unserer Gesellschaft?
Im Allgemeinen: Kein Problem!
Im Besonderen: Da sollte man sich warm anziehen und nicht so empfindlich sein. Besonders wenn man schwul ist.
Regie: Christiane Ziehl
Mit: Steffan Drotleff (Mathelehrer Müller)
Premiere: Mittwoch, 13. Dezember 2006
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