
Nach Motiven aus dem bekannten Märchen der Gebrüder Grimm
Aus Improvisationen heraus wurde das Märchen mit den kleinen Zuschauern kreiert. Ein Regisseur (Steffan Drotleff) erklärte den Kindern, das die Schauspieler nicht gekommen sind. Zusammen mit lauten Rufen wurden die Akteure doch noch herbeigerufen. Anhand der Kostüme musste erraten werden, wer welche Rolle spielt. Nachdem alle Rollen bestimmt wurden, konnte das Spiel beginnen: Bei einer zufälligen Begegnung machte sich der Hase (Frank Idler) über die schiefen Beine des Igels (Christoph Ziehl) lustig, woraufhin ihn dieser zu einem Wettrennen herausforderte, um den Einsatz eines Golddukatens und einer Flasche Schnaps. Bei der späteren Durchführung des Rennens auf einem Acker lief der Igel nur beim Start ein paar Schritte, hat aber am Ende des Ackers seine ihm zum Verwechseln ähnliche Frau (Sissi Staffa) platziert. Als der siegesgewisse Hase heranstürmte, erhebt sich die Frau des Igels und rief ihm zu: „Ich bin schon hier!“. Dem Hasen ist die Niederlage unbegreiflich, er verlangt Revanche und führt insgesamt 73 Läufe mit stets demselben Ergebnis durch. Beim 74. Rennen bricht er erschöpft zusammen und stirbt.
Immer wieder wurde das Spiel unterbrochen, weil dem Regisseur etwas an der Aufführung missfiel. Da wurde schon mal der niedliche weiße Hase mit einem zickigen braunen Hasen ersetzt, weil dieser die Rolle besser verkörpert. Am Ende ist es doch geschafft, und alle sangen gemeinsam ein zusammen einstudiertes Lied.
Regie: Steffan Drotleff unter der Anleitung von Christiane Ziehl
Premiere: Sonntag, 18. Mai 2003
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