
Musical nach William Shakespeare
Die Tragödie um die Liebenden aus verfeindeten Elternhäusern wird neben ihrer Beliebtheit beim Publikum zu den bedeutendsten und reifsten Werken Shakespeares gerechnet.
Die Jugendliche Julia, fast noch ein Kind, zählt zu den eindrucksvollsten Frauengestalten der Weltliteratur. Erstmals steht mit Romeo und Julia ein jugendliches Paar auf der Bühne, das den ehernen Gesetzen der Gesellschaft trotzt, das Schicksal herausfordert und mit seiner Liebe versteinerte Herzen erweicht. Das Geschehen entwickelt sich in hochdramatischer Steigerung und erreicht im Doppelselbstmord der Liebenden seinen tragischen Höhepunkt.
Dabei entsprechen Intensität der Handlung und das ungeheure Tempo mit dem sich die Ereignisse vollziehen, vollkommen den Gefühlen der beteiligten Menschen – tödliche Liebe und tödlicher Hass.
Bei Shakespeare gibt es keine Heroen, in seinen Szenen erscheinen Menschen, die so handeln und sprechen, wie Leser oder Zuschauer selbst dies tun. Deshalb und weil das Alter der Figuren mit den jugendlichen Darstellern identisch ist, ihre Problemwelten sich überschneiden, eignete sich das Stück ausgezeichnet für eine Aufführung des Jugendtheaters am Brandenburger Theater.
Mit großer Begeisterung haben sich die 20 Schüler und Studenten zwischen 16 und 24 Jahren „Romeo & Julia“ über Improvisationen erarbeitet. Wie schon bei „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, „Alles Schiller, oder was?“ und „Linie 1“, die alle sehr erfolgreiche Produktionen mit ausverkauften Häusern waren, war auch „Romeo & Julia“ durch die Jugendlichen Darsteller von großer Authentizität und mitreißender Überzeugungskraft und machte diese Inszenierung zu einem besonderen Theatererlebnis für Zuschauer jeden Alters.
Regie: Christiane Ziehl
Die Band „Hugo Bros.“: Johannes Gebauer, Volker Hugo, Michael Westphal, Thomas Zwerger
Komposition/ Leitung: Manfred Opitz
Choreographie: Dirk Lienig
Premiere: Freitag, 09. Februar 2007
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