
Schauspiel von Peter Märthesheimer und Pea Fröhlich
Nach einem Buch von Christiane F., Kai Hermann und Horst Rieck
Das Jugendtheaterstück basiert auf der wahren Geschichte des Mädchens Christiane F., das in den späten Siebziger Jahren in die Berliner Drogenszene gerät und über ihre Erlebnisse und Erfahrungen ein Buch geschrieben hat. Christiane F. wurde mit 15 Jahren zur berühmtesten Drogensüchtigen Deutschlands.
Auch heute noch wirkt ihr beklemmender Bericht über Abhängigkeit, Verzweiflung und Isolation abschreckend und faszinierend zugleich.
Mit zwölf kam Christiane F. in einem evangelischen Jugendheim zum Haschisch, mit dreizehn in einer Diskothek zum Heroin. Sie wurde süchtig, ging vormittags zur Schule und nachmittags mit ihren ebenfalls heroinabhängigen Freunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo.
Christiane F. berichtet mit minutiösem Erinnerungsvermögen und rückhaltloser Offenheit über die Schicksale von Kindern, die von der Öffentlichkeit erst als Drogentote zur Kenntnis genommen werden.
Das Buch, das in den 70er Jahren Deutschland erschütterte, hat sich die Jugendtheatergruppe des Brandenburger Theaters unter der Regie von Christian Ziehl vorgenommen.
Regie: Christiane Ziehl
Premiere: Dienstag, 20. Januar 2004
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