
Verwandlungen
Gemälde, Zeichnungen, Collagen und skulpturale Objekte
„Als ihre bevorzugten thematischen Vorlagen zitiert Christine Jaschinsky... beispielsweise mit Zirkus und Fastnacht traditionelle Themen der bildenden Kunst. Über lange Zeiträume kontinuierlich gezogene Gedankenschleifen führen hierbei zu markanten Interpretationen, Zirkus und Fastnacht bieten metaphorischen Raum für Spiegelungen grundsätzlichen menschlichen Verhaltens und weisen immer auf die Welt als Bühne und das Leben als Spiel hin...“
Dörthe Lammel, Kunstwissenschaftlerin, Berlin
Vernissage: Freitag 05.03.2010 um 18:00 Uhr
Laufzeit: Freitag 05.03.2010 - Freitag 09.04.2010
Finissage: Freitag 09.04.2010 um 18:00 Uhr
Highlight auf der Finissage von Christine Jaschinskys Ausstellung „Verwandlungen“ wird die szenisch-pantomimische Rezitation eines kleinen Zyklus von drei Melodramen des Wiener Komponisten und Zemlinskyschülers Erich J. Wolff sein, die der Berliner Schauspieler Andreas Schmitz und die Berliner Pianistin Kerstin Ellert zur Aufführung bringen. Im Mittelpunkt der Melodramen steht Pierrot als Liebhaber. Diese Commedia dell´ arte-Gestalt, in der sich romantische, tragikomische und groteske Züge vereinen, gilt seit der Wende zum 20. Jahrhundert geradezu als poetische Verkörperung des Künstlerdaseins.
Die Gegenüberstellung von Wolffs Pierrot mit den Masken und Commediafiguren in der Malerei von Christine Jaschinsky verspricht zum Abschluss ihrer Werkschau einen interessanten, vielschichtigen Dialog von Musik, Schauspiel und Malerei.
„Pierrot“
Erich J. Wolff (1874 - 1913)
Drei Melodramen (I. Serenade, II. Intermezzo, III. Finale)
Andreas Schmitz, szenische Rezitation
Kerstin Ellert, Klavier