
Jäten im Paradies
Rauminstallation/ Malerei/ Zeichnung
Kunst ist für mich Auseinandersetzung mit den Werten des Lebens, nicht die Dekoration einer seelenlosen Gesellschaft. Meine Arbeit hat etwas mit Inhalten zu tun, mit Ahnungen und Visionen.
Gerhard Göschel
Kunst ist nicht Kausalforschung, und so sind Göschels Werke auch nicht zu sehen als Erklärungen oder gar Auswege für uns heute. Aber sie zwingen den Betrachter, der sich mit ihnen einlässt, in einer manchmal auch beklemmenden Form zur Bilanzierung. Sie konfrontieren ihn mit der Wahrnehmung eines Künstlers, der in der Freiheit des Arrhythmus eben jene Friktion für sich bestehen lässt, die die allenthalben sedierte Gesellschaft zu übersehen sich erfolgreich bemüht.
Horst Skarabis
Vernissage: Samstag 17.04.2010 um 18:00 Uhr
Laufzeit: Samstag 17.04.2010 - Freitag 14.05.2010
Finissage: Freitag 14.05.2010 um 18:00 Uhr
Begrüßung: Christian Kneisel, Intendant des Brandenburger Theaters
Grußworte: Martin Gorhold, Staatssekretär im Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kultur
Dr. Burkhard Schröder, Landrat des Landkreises Havelland
Jan Penkawa, Aufsichtsratsvorsitzender des Brandenburger Theaters
Laudatio: Frank Kallensee
Musikalische Begleitung zur Vernissage: Camerata Instrumentale, Berlin
JÖRN ARNECKE Streichquartett Nr. 3 „Wasserkreisel“ (2009)
Auftritt zur Finissage: Das Duo „cri du coeur“ — Fine Kwiatkowski, Tanz und Willehad Grafenhorst, Musik — taucht in die Arbeiten von Gerhard Göschel ein.