Brennabor
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HELGE LEIBERG


Improvisations
Bilder und Bronzen 







Die Werke von Helge Leiberg bewegen sich zwischen den Medien Zeichnung und Malerei - sind aber weder das Eine noch das Andere. Leiberg benutzt den Pinsel wie einen Bleistift, malt damit aber nicht Umrisse, sondern setzt Binnenfiguren auf Papier oder Leinwand. Dieses künstlerische Vermögen des spontanen Zeichensetzens ist von ihm auch vielfach in Kunstperformances erprobt.

Helge Leiberg gilt als Grenzgänger zwischen der bildenden- und der darstellenden Kunst. Seit vielen Jahren führt er mit der Gruppe GOKAN Tanz-Performances auf und gestaltet mit seinen zeichnenden Overheadprojektionen die Bühne. Aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Genres und Themen schöpft Helge Leiberg seine Inspiration und setzt sie in seiner unverwechselbaren künstlerischen Handschrift auch auf den klassischen Malgründen, wie Papier und Leinwand um - und das werden Sie im Rahmen unserer Veranstaltungen mit ihm erleben.


Rahmenprogramm im Brandenburger Theater:

GOKAN
Tanz-Musik-Mal-Performance
Helge Leiberg: Overheadprojektion/ Noisepainting
Fine Kwiatkowski: Tanz
Lothar Fiedler: Gitarre/ Live Elektronik
Dietmar Diesner: Saxophon

Samstag 14.04.2007 um 19:30 Uhr in der Studiobühne


TOTENTANZ
Ungarn/ D 1991/ 92
Ein Dokumentarspielfilm mit Helge Leiberg
Regie: Miklós Königer
anschließendes Gespräch

Freitag 27.04.2007 um 19:30 Uhr in der Studiobühne

  • 1954 Geboren in Dresden-Loschwitz, Schule, Lehre als Positivretuscheur
  • 1973 - 78 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Gerhard Kettner, Mitarbeit in der Künstlergalerie Leonhardimuseum, erste eigene Bücher im Selbstverlag
  • 1978 Freiberuflich tätig; Beschäftigung mit anderen Medien: Free Jazz, Neue Musik, Film, Tanz und deren multimedialer Verbindung
  • 1979 Malerband freier Musik (mit Michael Freudenberg und A.R. Penck)
    Zusammenarbeit mit dem Gitarristen und Komponisten Lothar Fiedler, erste Untersuchungen Wechselwirkung Musik-Malerei
  • 1980 erste Super-8-Filme mit gemalten, übermalten und Realfilmsequenzen, die später bei Performances auf eine Tänzerin projiziert wurden
  • 1982 Gemeinschaftsbilder (mit Veit Hofmann) zum Tanz
  • 1984 Umzug nach Berlin-Charlottenburg
  • 1985 Arbeitsstipendium des Sen. f. Kulturelle Angelegenheiten, Berlin
  • 1988 Atelier Käuzchensteig (Stipendium des Sen. f. Kult. Angelegenheiten Berlin)
  • 1989 Mitarbeit mit A. R. Penck an einem Wandbild in Hamburg, Universitätsbibliothek
  • 1990 Gründung der Gruppe GOKAN
    Lehrauftrag HdK Berlin
    Erfindung des Noisepainting
  • 1991 „ReJoycin“, Performances zum 50. Todestag von James Joyce“ O. T.“
    Musikgruppe mit A. R. Penck
    „Totentanz“, Hauptrolle im Dokumentarspielfilm
  • 1993 GOKAN, 3. Preis im Performance Wettbewerb Konstanz
    Studienaufenthalt in Carrara, Plastische Arbeiten
  • 1994 verstärkt plastische Arbeiten in Terracotta/ Keramik
    Arbeitsaufenthalt auf Mallorca
    Performances Dresden, Wien, München, Koblenz etc.
  • 1995 Arbeitsaufenthalt in Amerika
    Gastprofessur im Pentiment, Sommerakademie in Hamburg
  • 1996 Studienreise durch Nepal
    „GOKAN“ Performance, Akademie der Künste, Berlin
  • 1997 diverse Performances
  • 1997/ 98 Medea-Performance mit Christa Wolf, Lissabon, Leipzig, Koblenz, Verbier
  • 1998 „Im Stein“, Performance mit Corinna Harfouch und Lothar Fiedler im Gewandhaus Leipzig
  • 1999 „Shakespeare Sonette“, Performance mit Corinna Harfouch, Lothar Fiedler und Alex Kolkowski
  • 2000 Live-Projektionsmalerei zur Oper „Der Meister und Margarita“, Expo 2000 Deutscher Pavillon
  • 2001 Henry Miller Performance mit Peter Lohmeyer
  • 2002 „L`harmonia drammatica“, Oper von Vinko Globokar, Theater Bielefeld
  • 2003 „Medea-Stimmen“, Performance Salzburger Festspiele
  • 2004 „Masse und Macht“, Musikfestival in Saarbrücken, Performance mit Vinko Globokar, Jean Druet und Michel Portal
  • 2005 „Medea-Stimmen“, Performance Schloss Neuhardenberg
    Beijing Biennale, Peking, China
  • 2006 Ausstellungen in Hongkong und Seoul

Vernissage: Sonntag 01.04.2007 um 15:00 Uhr 
Laufzeit: Sonntag 01.04.2007 - Sonntag 06.05.2007
Finissage: Sonntag 06.05.2007 um 15:00 Uhr

Musikalische Begleitung zur Vernissage: Conny Bauer, Posaune



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Das Brandenburger Theater wird mit Fördermitteln des Landes Brandenburg und der Stadt Brandenburg/Havel finanziert.