
„Das organisierte Versprechen“ in den Stimmen der Seezunge
André Bazin schrieb 1956 in seiner Kritik zu „Die schweigende Welt“, der Mensch sei „ein Meerestier, das sein Meer in sich trägt“.
Betrachtung des Fischereiwesens in Brandenburg an der Schnittstelle zwischen Landschaft und Wirtschaft, Kultur und Natur.
„Der See war schon völlig ohne Wasser...“ – O-Ton Fischer Schröder.
Was ist ein See ohne Wasser. Von den Gewässern des Havellands erzählen Filmbilder und Klänge aus der Arbeitswelt des Fischers, der Lebenswelt der Fische und Pflanzen, dem unsichtbaren Lebensraums unter den Wassern, der Fahrt der Boote in den fein abgestimmten Gebärden des Zugriffs auf Landschaft und Nahrung. Ein Fischzug in den Stimmen des Materials, in den Stimmen der Seezungen. „Du schwimmst in und über einer Welt und weißt nichts von ihr.“
Vernissage: Freitag 23.01.2009 um 18:00 Uhr
Laufzeit: Freitag 23.01.2009 - Freitag 27.02.2009
Finissage: Freitag 27.02.2009 um 18:00 Uhr