Theater
Illustration
 
 
 


KLEIST
Oper von Rainer Rubbert (Musik) und Tanja Langer (Libretto)


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Veranstaltungsort: Großes Haus
Termine:
Fr  02.05.2008  
So 04.05.2008  
um 19:30 Uhr
um 15:00 Uhr
Eintrittspreis(e):
Kategorie I ermäßigt: 16,00 EUR
Kategorie I voll: 22,00 EUR
Kategorie II ermäßigt: 12,00 EUR
Kategorie II voll: 16,00 EUR


Der schönste Refrain des Todes ist das Leben.

In dieser Künstleroper wird vom Dichter Heinrich von Kleist erzählt, der 1777 in Frankfurt/ Oder geboren, sich nach intensivem Leben und Dichten gemeinsam mit Henriette Vogel im November 1811 am Kleinen Wannsee zu Berlin erschoss. Kleist, der sich in Gesellschaft nicht zu benehmen wusste und dennoch viele mit seinem direkten Wesen und seinen brillanten Werken gewann, oder zumindest beeindruckte, ließ seinen Gefühlen stets freien Lauf. Er verwandelte Menschen, die ihm begegneten, zwischen Militär und „jeunesse dorée“ der deutschen Romantik, in imaginäre Figuren. Seine politische Hellsichtigkeit ließ ihn die Folgen der französischen Revolution bis in die Kolonien in Übersee hinein begreifen.

Tanja Langer

Welch eine Herausforderung! Heinrich von Kleist, dieser Seele-von-Mensch, ein Gesicht zu geben. Diesem Leidenschaftler zwischen Weltumarmung und Freitodverabredung einen dreidimensionalen Körper zu verleihen; Eine Stimme, die zudem noch singt; Kleists Gestus, seine Mimik, seinen Habitus zu erfinden; Ihn in einen Bühnenraum zu stellen, in grelles Gegenlicht zu tauchen; Ihn in Kontakt zu bringen mit seinen Geschöpfen, reagieren zu sehen auf unsere virtualisierte Welt; Live zuzusehen, wie er auf Bäume klettert, seine Umwelt zu verstehen versucht, eingreift; Wie er unter Blähungen leidet, wie er sich kaputt lacht, wie er sich umbringt; Wie hemmungslos er Dinge ausspricht und wie nah man ihm sich fühlen kann. Das möchte spannend werden.

Bernd Mottl

Musikalische Leitung: GMD Michael Helmrath
Regie: Bernd Mottl
Bühne: Thomas Gabriel
Kostüme: Nicole von Graevenitz
Film/ Video fx: Daniel Heinisch
Es spielen die Brandenburger Symphoniker
Musikalische Assistenz: Thomas Hennig

Mit:
Heinrich von Kleist: Thorbjörn Björnsson, Bariton
sein Freund, Ernst von Pfuel: Stephan Bootz, Bass 
Karoline von Günderode/ Penthesilea/ Nonne: Evelyn Krahe, Alt 
Bettine von Arnim/ Käthchen/ Nonne: Silja Schindler, Sopran 
Ulrike von Kleist/ Gefängnisaufseher/ Nonne: Nicolas Hariades, Altus 
Henriette Vogel/ Marquise von O.../ Salondame/ Nonne: Claudia Herr, Mezzosopran 
Clemens von Brentano/ Hermann: Kai-Uwe Fahnert, Bariton 
Herr im Salon/ Maler aus Santo Domingo: Mark Coles, Bass 
Salondame/ Nonne/ Schwester: Helena Köhne, Alt
Salondame/ Nonne/ Schwester: Esther Puzak, Sopran
Napoleon: Hartmut Kühn, Tenor
Herr im Salon: Eloi Prat i Morgades, Tenor 
vier Brüder: Jens Lauterbach, Tenor; Antonio Badinski, Tenor; 
                  Oliver Uden, Tenor; Markus Vollberg ,Bariton


Spielalter der Figuren: 20 - 35 Jahre, bei einigen waltet das Prinzip der Verwandlung realer in imaginäre Figuren
Ort und Zeit der Handlung: Europa 1803 bis heute
Aufführungsdauer: ca. 3 Stunden inkl. einer Pause

Auszüge aus dem Programmheft finden sie hier >>

        
     

 
 
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