Bei diesem CrossOver der Brandenburger Symphoniker mit Chris Evans & Band sind Rockband und Orchester gleichberechtigte Partner; anders als bei „Din Daa Daa Goes Classic“, wo das Orchester ja gleichsam die Rolle der Band übernahm und die „klassischen Pop-Instrumente“ nur Gäste waren. Im heutigen Konzert dominiert mal der eine, mal der andere, doch immer ist es ein kontrast- und spannungsreiches Mit- und Gegeneinander, vergleichbar vielleicht dem Typus des barocken Concerto Grosso, der ja vor über 40 Jahren bereits Jon Lord (Deep Purple) zu seinem „Concerto for Group and Orchestra“ inspirierte. Musikalisch wandelt Chris Evans mal auf Pfaden, die in den 60er und 70er Jahren von Progrock-Bands wie Genesis, King Crimson, Gentle Giant oder Yes geebnet wurden, mal beschreitet er eher den Weg des souligen Popsongs – entsprechend würze ich seine Stücke mal mit klassisch-verspielten Arrangements, mal mit eher spätromantisch-schwermütigen, stets bemüht, der Vorlage so treffend wie möglich gerecht zu werden.
Lars J. Lange
Chris Evans, Drums Manfred Opitz, Keyboards Michael Brandt, Guitar Topo Goya, Percussion H. D. Lorenz, Bass Rachel Hiew, Vocal John Davies, Vocal Es spielen die BRANDENBURGER SYMPHONIKER Dirigent: Jing Wang Arrangements: Lars J. Lange
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